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Höhlenrettung

Alarmierung: Anruf unter der einheitliche Notrufnummer 112

Bringen sie bitte so viele Daten wie möglich in Erfahrung

Das wichtigste Stichwort bei der Alarmierung ist "Höhlenunfall unter Tage" damit die Rettungsleitstellen entsprechend agieren können. Besonders der Teil "unter Tage" ist entscheidend um eine Verwechslung mit einem "Höhenunfall" auszuschließen

Folgende Informationen sind bei der Alarmierung hilfreich:

Was ist passiert?
Vitalfunktion gefährdet?
Unfall- oder Vermisstenmeldung?
Wobei ist es passiert?
Wann ist es passiert?
Besteht Hochwasserlage?
Wo genau ist es passiert?
Tauchstrecken?
Name der Höhle?
Schachtabstiege?
Wohin können Autos fahren?
Welche Ausrüstung haben die Personen?
Weg zur / in Höhle?
Wer meldet?
Welche Verletzungen?
Warten auf Rückfragen!
Bild: Höhlenrettungsverbund Deutschland

Das Referat Höhlenrettung des VHM e.V. erreichen Sie per E-Mail unter .

Tourenplanung

  • Gruppengröße Für eine Höhlentour sollte die Gruppengröße im Optimalfall mindestens 3-4 Personen betragen, damit im Falle eines Unfalls eine Person beim Verletzten bleiben kann, während 1-2 Personen die Höhle verlassen können um Rettungskräfte zu alarmieren.
  • Alarmperson Bei der Planung einer Höhlentour sollten bei einer zuverlässigen, außerhalb der Höhle befindlichen Person möglichst viele relevante Informationen für eine etwaige Rettung hinterlegt werden.
    • Name der Höhle (evtl. Katasternummer)
    • Eventuell Höhlenteil in dem die Tour stattfindet
    • Alarmzeit mit Datum
    • Liste der Teilnehmer
    • Telefonnummer der Höhlenrettung (siehe oben)
  • Alarmzeit Die Alarmzeit sollte der oben genannte Alarmperson genau kommuniziert werden, damit diese außerhalb der Höhle die Höhlenrettung alarmieren kann, wenn keine Rückmeldung bis dahin erfolgt ist.
    Die Alarmzeit sollte nicht zu spät und auch nicht zu früh gewählt werden. Ist die Alarmzeit zu knapp gewählt kann man bei einer leicht verzögerten Rückkehr aus der Höhle schnell unter Stress geraten, der Unfälle fördern kann. Ist die Alarmzeit hingegen zu großzügig gewählt, kann das Warten auf eine benötigte Rettung eventuell zu lange dauern. Ein möglicher Richtwert: 3 Stunden nach der spätesten geplanten Rückkehrzeit.
    Auch eine Verwechslung mit der geplanten Rückkehrzeit und der Alarmzeit muss ausgeschlossen werden.
  • Wettervorhersage Bei wasserführenden Höhlen ist die Hydrologie der Höhle so gut wie möglich vorher zu studieren. Ein kurzer Regenfall kann die Befahrung von einzelnen Passagen unmöglich machen, Siphone können verschließen und eine Rückkehr aus der Höhle unmöglich machen. Ausführliche Informationen über den Wetterbericht für den Tag / die Tage der geplanten Höhlentour sind deshalb unerlässlich.

Flyerbild 1

Foto: Peter Hofmann

Flyerbild 2

Foto: Peter Hofmann

Flyerbild 3

Foto: Peter Forster

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1. Vorstand
Dr. Patrik Huter
2. Vorstand

 

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