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Anfänger in der Schlüssellochhöhle

Einsteiger mit viel Engagement für die Höhle

Verzweigungshalle, obere Kaskaden, Überstieg, Weißer Gang, Vierlingerschluf, Bärenhalle, Fledermaushalle, untere Kaskaden, Crinoidenkeller, Schatzkammerl und darunter.

9.5.2015

Zehn Leute (Steffi, Sara, Isabella, Claudia, Samuel, Roberto, Steffen, Jürgen, Andreas und die Wenigkeit des Autors hier) treffen sich  früh um 8 in Frasdorf, fahren nach Aschau und steigen von dort zum Eingang der Schlüssellochhöhle am Laubenstein auf. Es regnet leicht – der perfekte Höhlentag, wo man draußen sicher nichts verpaßt. Unter großen Bäumen wird angeschlazt.

Im ersten Schacht bauten wir 2 Seile ein, dadurch ging es wesentlich schneller. In der Verzweigungshalle teilten wir uns in 2 Fünfergruppen auf. Jürgens Gruppe ging durch den Weißen Gang und den Vierlingerschluf, wir durch die oberen Kaskaden und den Überstieg. In der Bärenhalle trafen wir uns alle genau zur gleichen Zeit. Von dort kletterten bzw. seilten wir die unteren Kaskaden bis zum Schatzkammerl hinab. Kurz oberhalb vom Schatzkammerl machten wir Brotzeit.

Auf dem Rückweg nahm ab der Bärenhalle jede Gruppe den Weg, den die andere vorher hinuntergekommen war. Wieder trafen wir uns ziemlich zeitgleich in der Verzweigungshalle. Im Eingangsschacht bauten wir zusätzlich noch einen Gegengewichtsaufzug ein, weil ich das schon lange mal ausprobieren wollte, und weil das die Sache noch etwas weiter beschleunigte.

Obwohl – oder vielleicht auch gerade weil – alle Teilnehmer wirklich äußerst konditionsstark, geschickt und auch mental sehr ausdauernd waren, verließen wir die Höhle erst nach 9 Stunden. Ein wenig Warten hier und da läßt sich bei dieser Gruppengröße natürlich auch nicht vermeiden. Dafür war es gerade auch deswegen äußerst unterhaltsam und kurzweilig. Auch nahmen wir uns Zeit für Fotos, kurze Videos und ein paar Abstecher in kleinere Seitengänge. Die Höhle begeisterte durch ihre Vielgestaltigkeit, Verzweigtheit und Schönheit.

Nach ca. 12 Stunden waren wir dann auch schon wieder am Auto. Vermutlich war es die bisher längste Tour für Höhlen-Anfänger, auch wenn sie mir selbst nicht besonders lange vorkam. Das lag allerdings sicher auch an den vielen guten Gesprächen. Erfreulicherweise waren wir danach noch alle (!) zusammen beim Wirt – als harmonischer Ausklang und soziale Extrakomponente ein nicht zu unterschätzender Bestandteil einer schönen Tour.

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